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Presseartikel "Die Kitzinger" und "inFranken.de" 11.02.2015

Seine Lieblingstaste? Ganz klar die Löschtaste. Und auch wenn es mit der in der Regel rückwärts geht, so bringt sie Joachim Jost beim Bücherschreiben doch am besten vorwärts. „Ich weiß gar nicht, wie das die Autoren früher gemacht haben“, sagt er lachend. „Ich glaube wir bräuchten mindestens zwei Papiertonnen mehr vor dem Haus.“

Fotos: Nina Grötsch

von Nina Grötsch

Schreibwerkstatt: Hier in Iphofen in seinem Arbeitszimmer lässt Joachim Jost Fantasie und Gedanken freien Lauf. Während am oberen Monitor oftmals zu Recherchezwecken das Internet läuft, entsteht am unteren Monitor Seite für Seite ein neues Buch.

Kuschelig warm, so hat es der Autor, der aktuell seinen dritten Regionalkrimi herausgebracht hat, beim Schreiben am liebsten. In seinem Büro in einem urig-restaurierten Hinterhof-Haus in Iphofen stapeln sich aufgeschlagene Bücher. Meist sind es dicke Wälzer, in denen sich Jost zwischendurch gerne mal verliert. Rings um den Monitor kleben Notizen. Sich ausschließlich auf sein Gedächtnis zu verlassen, ist Jost zu unsicher. „Wenn mir eine Idee kommt, muss ich sie sofort aufschreiben“, erzählt er – egal ob er gerade unterwegs ist oder im Bett liegt. Seine Frau kann da nur schmunzeln.